Gemeinschaft, Zuversicht und Herz
01.10.2026 |
Knapp 400 Mitarbeitende im wunderschön dekorierten Zelt und mittendrin die Frage: „Was trägt uns – gerade dann, wenn sich Rahmenbedingungen verändern und nicht immer alles leicht ist?“
Zu Beginn unseres Mitarbeiterabends beantwortete der gemeinsame Gottesdienst unter dem Motto „Zuversichtlich bleiben“ die Frage mit Psalm 23 – „Der Herr ist mein Hirte.“ Denn der Hirte kennt den Weg. Er kennt sich aus. Und die Schafe dürfen darauf vertrauen, dass er bei ihnen ist. Eine wunderbare Erinnerung, zuversichtlich zu bleiben – auch wenn der Weg gerade nicht klar vor uns liegt. Dazu teilten drei Mitarbeitende ihre persönlichen Erfahrungen und Gedanken zu Psalm 23. Und schnell wurde deutlich: Diese Worte sind nicht nur ein schöner Text. Sie berühren ganz konkrete Lebenssituationen.
Auch stv. Direktor Daniel Hahn richtete den Blick auf das, was uns als Haus Nazareth verbindet:
- die Gemeinschaft, die im Alltag und durch die weiten Distanzen unserer Standorte manchmal zu kurz kommt, aber trotzdem da ist.
- die Stärke, die daraus entsteht, dass wir füreinander da sind.
- unsere klare Haltung und unser christlich-humanistisches Menschenbild, das uns darin bestärkt, dass jeder Mensch zählt und es Wert ist, um ihn zu kämpfen – unabhängig davon, was er leistet.
Keiner unserer Mitarbeitenden kann seine Aufgabe alleine meistern, wir sind voneinander abhängig und füreinander da. Nur so können wir täglich daran arbeiten, ein Ort zu bleiben, an dem Kinder, Jugendliche und ihre Bedürfnisse gesehen werden.
Zauberer Mario Richter erinnerte uns anschließend mit seiner Show „Was ist wichtig?“ auf unterhaltsame und zugleich berührende Weise daran, was im Leben wirklich zählt: Freunde, Geben, Vertrauen, Freude, Frieden und Liebe.
„Was Du bist, ist Gottes Geschenk an Dich. Was Du aus Dir machst, ist Dein Geschenk an Gott.“
Direktor Peter Baumeister formulierte daraus die Fragen, die auch Pfarrer Geiselhart als unser Gründer umtrieben: Wie nehmen wir dieses Geschenk an? Und was machen wir daraus?
Direktor Peter Baumeister formulierte daraus die Fragen, die auch Pfarrer Geiselhart als unser Gründer umtrieben: Wie nehmen wir dieses Geschenk an? Und was machen wir daraus?
Unsere Antwort darauf ist, für die Schwachen einzustehen und Menschlichkeit zu bewahren. Die Herausforderung dabei: Ein menschenwürdiger Umgang ist anstrengend. Er braucht Zeit, Nähe, Haltung und Herz. Und er lässt sich nicht durch KI oder einfache Antworten ersetzen.
Und dann hieß es: Vorhang auf für Mission Mirrors! Die Tanzgruppe brachte zum Abschluss des offiziellen Teils noch einmal richtig Stimmung und gute Laune ins Zelt – und damit den perfekten Übergang in einen schönen gemeinsamen Abend.


















