Frühe Hilfen (MuKi, TG, ISGA)

 

Die stationäre Kleinkindgruppe „Wawuschel“ ist eine Angebotsform für Kinder im Aufnahmealter von 3 bis 8 Jahren mit insgesamt 7 Plätzen.
Durch die Verbindung von Alltagserleben, pädagogischer Arbeit und therapeutischen Angeboten wird der gesetzliche Auftrag umgesetzt und die im Hilfeplan nach § 36 SGB VIII vereinbarten Zielsetzungen verfolgt.
 
Unsere sozialpädagogische, heilpädagogische und psychologische Arbeit beruht auf entwicklungspsychologischen, systemischen, situativen, tiefenpsychologischen, handlungsorientierten, spielpädagogischen und integrativen Ansätzen.
 
Die Leistungen unterteilen sich in Regelleistungen (Grundbetreuung, Ergänzende Betreuung, Kontakte und Zusammenarbeit mit Hilfebeteiligten, Hilfe- und Erziehungsplanung, Regieleistungen), Individuelle Zusatzleistungen sowie Leistungsmodule.
Bei der Erbringung dieser Leistungen stehen immer Handlungsleitlinien wie die Partizipation der jungen Menschen, die Gewährleistung der Kinderrechte sowie die Möglichkeit der Beteiligten ein transparentes und strukturiertes Beschwerdemanagement in Anspruch zu nehmen im Vordergrund.
 
Ihr Ansprechpartner:
Kerstin Kuczora
Referatsleitung
 

 
Aufgenommen werden schwangere und/oder allein erziehende Frauen/Mädchen ab 14 Jahren mit ihren Kindern (i.d.R. von 0 bis zu 6 Jahren).
Der Grund der Aufnahme beruht auf einem sozialen oder persönlichen Hilfebedarf. Wichtige Voraussetzung ist, dass die Mütter auch die Bereitschaft zur Annahme und Umsetzung des Hilfeangebotes mitbringen.
 
Wir bieten in der Wohngruppe 6 Plätze für Mutter mit Kind bzw. Schwangere an. Grundlagen sind die §§ 19, 35a oder 41 SGB VIII. 
 
Aufgaben
  • Alltagspädagogische Leistungen
  • Begleitung von Schwangerschaft und Geburt
  • Begleitung bei Schule/Praktikum/Ausbildung
  • Übergang in die Verselbstständigung
  • Betreuung des Kindes bei Schul-/Ausbildungsbesuch der Kindesmutter
Ihre Ansprechpartnerin:
Anja Nosper
 

Hilfen für junge Mütter mit ihren Kindern
(§§ 19, 34, 41 SGB VIII)
 
Hierbei geht es um die Förderung der lebenspraktischen Kompetenzen wie bspw. Haushaltsführung, Finanzregelungen, Erziehung und Berufsalltag durch ein interdisziplinäres Team, um einen autonomen Lebensalltag mit Kind zu ermöglichen. Zudem gilt es die Mutter-Kind-Beziehung aufzubauen und zu stabilisieren. Die Mütter werden in pädagogischen, erzieherischen und persönlichen Themen unterstützt und begleitet. 
 
Ihre Ansprechpartnerin:
Anja Nosper
 

Ziel der Tagesgruppen im Sozialraum ist es, die Entwicklung der jungen Menschen durch soziales Lernen in der Gruppe, schulische Förderung und Elternarbeit zu unterstützen.
Die Kinder und Jugendlichen werden nach der Schule auf der jeweiligen Gruppe des Sozialraums betreut. 5-10 Mädchen und Jungen unterschiedlichen Alters bilden eine Gruppe. Die Betreuung erfolgt von Montag- bis Donnerstagnachmittag in der Regel durch zwei pädagogische Fachkräfte. Am Freitagnachmittag sind Gespräche mit den Familien vorgesehen. Zusätzlich gibt es einmal im Monat einen Aktions-Freitag.

Elternarbeit
  • Regelmäßige und geplante Gespräche (im 2–3 wöchigen Rhythmus)
  • Intensive Kontaktpflege im Alltag
  • Freizeit- und Trainingsangebote für Eltern und Kinder
  • Familientherapeutische Hilfen im Einzelfall
Freizeit                                                                                                             
Wir wollen die persönlichen Interessen und Stärken der Kinder und Jugendlichen herausarbeiten und fördern. Hierfür wollen wir die verschiedenen Angebote vor Ort nutzen und insbesondere auch mit Vereinen und Jugendgruppen zusammenarbeiten.
 
Ihr Ansprechpartner:
 

Die Intensive Soziale Gruppenarbeit (ISGA) ist eine zeitlich begrenzte Jugendhilfemaßnahme. Ziel der Intensiven Sozialen Gruppenarbeit ist es, Kindern und Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen zu helfen. 
Ebenso soll sie den persönlichen und schulischen Werdegang positiv beeinflussen und Defizite erkennen und ausgleichen.
 
Elternarbeit
Um die besten Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Kindes zu schaffen, wird zu Beginn in Elterngesprächen das Lebensfeld des Kindes genauer betrachtet. Anhand der individuellen Themen wird die benötigte Unterstützung und die angestrebten Ziele zusammen mit dem Jugendamt festlegt. Daraufhin finden halbjährliche Hilfeplangespräche statt. Individuelle Förder- und Einzelangebote und die kontinuierliche Arbeit mit den Eltern eröffnen neue Entwicklungsperspektiven für die Kinder.
 
Betreuungszeiten                                                                                                           
Die Gruppe hat täglich ab 12.00 Uhr geöffnet.
In den Schulferien finden gemeinsam geplante Ferienangebote statt, z.B. größere Tagesausflüge oder mehrtägige Gruppenfreizeiten.
Die Betreuung in den „normalen“ Schulwochen erfolgt an drei bis fünf Nachmittagen.
 
Ihre Ansprechpartnerin:
Myriam Ramalho