Krisenmanagement

 
Unser detailliertes Krisenkonzept beinhaltet nicht nur die Grundsätze der methodischen Krisenintervention. Des Weiteren werden entsprechend der Grundausrichtung des SGB VIII die Kinder und Jugendlichen ebenso wie die Eltern bzw. Personensorgeberechtigten und die zuständigen Jugendämter adäquat und zeitnah einbezogen. Krisensituationen werden reflektiert, analysiert und mit beteiligten Fachkräften und/oder Kindern nachbearbeitet. 
 
Nicht zuletzt werden insbesondere durch die Erkenntnisse der Pädagogik und der entsprechenden Erfahrungen, der sozialtherapeutischen Wohngruppen bei Kindern/Jugendlichen mit besonderem erzieherischem Bedarf,  Elemente von klaren Strukturen und Begrenzung eingebunden und in eine transparente, wertschätzende und von Partizipation geprägte Alltagspädagogik integriert. 
 

Grundsätze der Krisenintervention

Der wichtigste Grundsatz unseres Krisenkonzeptes besteht darin, dass in einer Krisensituation im stat. Kontext niemals eine Betreuungsperson auf sich alleine gestellt ist. In jeder Krise sollte zu jeder Zeit die Möglichkeit bestehen, dass die Betreuungsperson Unterstützung durch eine erfahrene Fachkraft erhält.
 

Organisatorische und strukturelle Umsetzung

 
Zu unserem Krisenkonzept gehört ein ausgeklügeltes Bereitschaftsdienstsystem (BD1 und BD2), sodass an sieben Tage die Woche rund um die Uhr der Bereitschaftsdienst von erfahrenen Fachkräften besetzt ist und dadurch als verlässliche Unterstützung zur Verfügung steht. 
 
Wir kooperieren eng mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie des ZfP Weissenau, KJP Mariaberg sowie dem zuständigen Polizeirevier und den Bereitschaftsdiensten der Jugendämter Sigmaringen und Zollernalbkreis.

Krisen- und Stufenpläne

Ein wichtiger Bestandteil unseres Krisenmanagements sind Krisen- und Stufenpläne - insbesondere bei Kindern/Jugendlichen der sozialtherapeutischen Wohngruppen. Diese Stufenpläne orientieren sich an ungewünschten und problematischen Verhaltensweisen der Kinder/Jugendlichen.
  

Ihr Ansprechpartner

Krisenmanagement & Kinderschutz